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Einleitung

Als die europäische Einheitswährung Euro 1999 eingeführt wurde, waren die Versprechen der Politiker vollmundig: Mit dem Euro beginne eine neue wirtschaftliche Blütezeit in Deutschland und Europa. Die Gemeinschaftswährung werde dank der im Maastricht-Vertrag festgeschriebenen Konvergenzkriterien so stark wie die D-Mark sein. Die Europäische Zentralbank (EZB) richte ihre Politik nach dem Vorbild der politisch unabhängigen Deutschen Bundesbank allein auf den Erhalt der Geldwertstabilität aus. Finanzielle Hilfen der reichen zugunsten der leistungsschwachen Euro-Staaten werde es niemals geben.

Ein Jahrzehnt später ist von den Versprechungen nichts mehr übrig geblieben. Die Europäische Währungsunion (EWU) befindet sich in einer existentiellen Krise. Sie wird nur noch durch milliardenschwere Rettungsschirme und Hilfszahlungen für die überschuldeten Peripheriestaaten am Leben erhalten, für die zu einem großen Teil der deutsche Steuerzahler geradestehen muss. Das Bail-out-Verbot ist längst Makulatur. Die EZB hat sich von der vereinbarten Stabilitätspolitik verabschiedet und kauft im großen Stil Staatsanleihen auf, um die Euro-Schuldenländer vor dem Bankrott zu retten. Dadurch steigt nicht nur das Haftungsrisiko für Deutschland, sondern auch die Inflationsgefahr. Das Sparvermögen und die Altersrücklagen von Millionen Menschen sind bedroht. Weil sich die Lage in der EWU trotzdem zusehends verschlechtert, wird nun immer lauter gefordert, sämtliche Schulden in der Euro-Zone zu vergemeinschaften und eine Fiskalunion zu schaffen, in der die Haushalte der Mitgliedsstaaten durch eine zentrale Behörde kontrolliert werden. Das würde die nationalen  Parlamente entmachten und den Weg in einen europäischen Einheitsstaat ebnen.

Experten hatten schon vor dem Start des Euro im Jahre 1999 eindringlich vor den Folgen der Einheitswährung gewarnt. Man könne Staaten mit unterschiedlicher wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit nicht eine gemeinsame Geldpolitik mit einheitlichem Zins und starren Wechselkursen aufoktroyieren. Das führe unweigerlich zu ökonomischen und sozialen Verwerfungen. Am Ende müssten die wirtschaftlich soliden Mitgliedsstaaten die schwachen dauerhaft alimentieren, damit es nicht zu einem Zusammenbruch des Systems kommt. Genau das tritt jetzt ein!

Die Politik schlug damals alle Warnungen in den Wind. Man wollte den Euro unbedingt, nicht aus ökonomischen, sondern aus politischen Gründen: Mit der Gemeinschaftswährung soll das Aufgehen der Nationalstaaten in einem europäischen Einheitsstaat erzwungen werden. Darauf zielen auch der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) und der Fiskalpakt, die den Parlamenten der Euro-Länder einen Teil ihrer Budgethoheit entziehen. Der Euro ist also nicht einfach nur eine Währung. Er ist ein Anschlag auf die Freiheit und die demokratische Selbstbestimmung der europäischen Völker!

Die fortwährende Krise in Europa zeigt: Der Euro ist gescheitert! Anstatt immer mehr gutes Geld schlechtem hinterher zu werfen, um die Einheitswährung am Leben zu erhalten, muss die Politik die Reißleine ziehen. Je schneller, desto besser. Konkret heißt das: Der Euro wird abgeschafft, die Mitgliedsstaaten führen ihre nationalen Währungen wieder ein. Zumindest aber sollte Deutschland die Währungsunion verlassen, notfalls im Alleingang. Dann wäre die D-Mark hierzulande wieder gesetzliches Zahlungsmittel. Das ist unser Ziel!

Zurück zur D-Mark – das wollen die Eliten in Europa unbedingt verhindern. Deshalb werden von Politik und Medien Horrorszenarien an die Wand gemalt, um den Deutschen die Rückkehr zu ihrer Währung madig zu machen. „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“, so lautet eine der Phrasen, die von den Verantwortlichen gerne gedroschen wird. Doch diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Denn die europäische Zusammenarbeit funktionierte mehr als 40 Jahre lang ohne gemeinsames Geld. Sie wird auch nach dem Ende des Euro weitergehen. Es ist der Zwist um die Einheitswährung und ihre Rettung, der die Völker Europas auseinanderdividiert und längst überwunden geglaubte Ressentiments wieder aufleben lässt. Wenn Europa scheitert, dann am Euro!

Die geordnete Rückkehr zu den nationalen Währungen würde den Streit beenden. Die Krisenstaaten könnten endlich wieder eigenverantwortlich über ihre Geldpolitik entscheiden und sich selbst aus dem Schuldensumpf herausarbeiten. Und das ohne drastische Einschnitte zu Lasten der Bevölkerung. Jedes Land in Europa hätte wieder die Währung, die zu seiner wirtschaftlichen Leistungskraft passt – und nicht den gemeinsamen Euro, der für die einen zu stark und die anderen zu schwach ist.

Wir BÜRGER IN WUT haben deshalb eine Kampagne zur Wiedereinführung der Deutschen Mark gestartet. Das Motto unserer Initiative lautet: „Der Euro ist gescheitert – Jetzt zurück zur D-Mark!“ Mit dieser Internetseite wollen wir über die Hintergründe der Euro-Krise informieren, aktuelle Entwicklungen reflektieren und die falschen Argumente gegen eine Neuauflage der D-Mark entkräften.

Wenn Sie Anregungen zur Optimierung unseres Internetangebotes haben, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Weitere Informationen zu unserer Wählervereinigung erhalten Sie unter www.buerger-in-wut.de.